Der Grand Cru de Salquenen

Das einmalige Qualitätslabel. Die Salgescher hatten schon immer eine gute Nase für das, was kommen wird. So führten sie beispielsweise bereits 1988 die Ertragsbeschränkung ein, wie sie mittlerweile in der ganzen Schweiz gültig ist. Dies allein genügte ihnen aber nicht. Im gleichen Atemzug kreierten sie den ersten Schweizer Grand Cru Wein. Die Lancierung machte in der Tat Furore!

So streng wie die Salgescher geht aber freiwillig niemand mit sich ins Gericht. Die Eckpfeiler des Labels sind rigoros. Nur gerade 800 Gramm Trauben dürfen pro Quadratmeter produziert werden, die Zuckergradation der Grand Cru Trauben muss über 96 Grad Öchsle betragen.
Zudem werden nur Trauben zugelassen, welche nach der Methode der integrierten Produktion, also umwelt-schonend, angebaut wurden. Eine Aufzuckerung oder Verschnitt ist verboten. Ein Ausbau in Barriques ist ausdrücklich verboten.

Mindestens 15 Monate müssen die Weine im Keller der Produzenten reifen, bevor sie dem Urteil einer nationalen Degustationskommission unterstellt werden. Erst wenn der Wein von dieser Kommission mit mindestens 18 von 20 Punkten bewertet wurde, darf er sich Grand Cru der Gemeinde Salgesch nennen und wird mit dem entsprechenden goldenen Label der Gemeinde Salgesch gekennzeichnet.

Dass es sich beim Grand Cru verdientermassen um einen Spitzenwein handelt, beweist die radikale Selektion. Eine Elite von Salgescher Weinproduzenten schafft es jährlich, sich mit dem Label schmücken zu dürfen.

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